Musterschüler*in werden

Was ist eigentlich ein*e Musterschüler*in? Und warum sollte man das werden wollen? Braucht man dafür irgendwelche besonderen Lerntechniken oder steckt noch etwas Anderes dahinter? In dieser Rubrik wollen wir Euch Tipps geben und unsere persönlichen Erfahrungen darin teilen, wie man nicht nur im Allgemeinen, sondern auch in bestimmten "Problemfächern" wie zum Beispiel Mathematik oder Physik besser wird. 

  • Josefine Klippel

(D)ein Masterplan: Plane zu planen!

Aktualisiert: Apr 6



Was Dich zu diesem Beitrag führt, kann ich nur raten. Vielleicht haben sich Deine Lehrer:innen beschwert, weil Du (schon wieder) Deine Hausaufgaben vergessen hast. Vielleicht gehst Du Dir aber auch schlichtweg selber damit auf die Nerven, ständig Termine zu vergessen und unter Zeitdruck zu geraten?


Weil Du damit nicht alleine bist, geht es in diesem Blogbeitrag um drei bewährte Methoden zum Selbstmanagement, die Dir helfen werden, den Überblick über Deinen Alltag zu behalten.


1. Hausaufgabenheft

Wir starten mit einem absoluten Klassiker: Dem Hausaufgabenheft. Vielen mag dieses bereits aus der Grundschule bekannt sein - aber auch für ältere Schüler:innen wird es Zeit für ein Revival! Denn so variabel sein Aussehen, so universell ist seine Bedeutung für den Schulalltag. Und Hausaufgaben regelmäßig und pünktlich zu erledigen, ist schließlich ein einfacher Weg, gute Noten zu bekommen. Das einzige Kriterium für die Wahl Deines Hausaufgabenheftes sollte sein, dass Du gut darin schreiben kannst. Hast Du eine große Handschrift, tust Du Dir mit einem karierten Din A5- Heft keinen Gefallen. Ansonsten sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt: Kariert, liniert oder blanko bleibt ganz Deinen individuellen Vorlieben überlassen. Nun musst Du nur noch daran denken, es auch wirklich in die Schule mitzunehmen. Aber auch hierfür gibt es Tricks: Nutzt Du einen Ordner, kannst Du Dein Hausaufgabenheft einfach mit etwas Klebestreifen in die Innenseite kleben. Bist Du ein:e Nutzer:in von Schnellheftern, bietet es sich an, Dein Hausaufgabenheft zu lochen und in den Hefter einzusortieren, den Du aktuell am häufigsten benutzt.

2. Journaling

Vom Hausaufgabenheft zum Bullet Journal ist es nur ein kleiner Schritt. Von Ryder Carroll erfunden, erobert dieses Crossover zwischen Kalender, Hausaufgabenheft und Selbstoptimierungs-Tool seit Jahren nicht nur Social Media, sondern auch viele Klassenräume (und Lehrerzimmer 😉). Alles, was du zum Loslegen brauchst, sind ein Stift und ein Notizbuch. Denn in der Gestaltung bist Du frei- die einzigen charakteristischen Bestandteile eines Bullet Journals sind das Inhaltsverzeichnis sowie ein individuelles Zeichen- System zur Koordination Deiner Aufgaben. Dieses wird im sogenannten Key schriftlich festgehalten. Ein solcher Key kann z. B. folgendermaßen aussehen: erledigt x ausgefallen/ wird nicht mehr gemacht > Aufgabe wird verschoben Zwar nicht Bestandteil des Systems von Carroll aber dennoch eine lohnenswerte Ergänzung ist es auch, die Priorität von Aufgaben zu kennzeichnen. Du kannst z. B. Pluszeichen wählen und für unwichtige Aufgaben +, für wichtige ++ und für sehr wichtige +++ verwenden. Inhaltlich kann Dein Bullet Journal alles enthalten, was ansonsten auf losen Zetteln oder Handy-Memos zu finden ist. Auch ein selbstgezeichneter (an die eigenen Bedürfnisse angepasster) Kalender gehört für viele dazu. Lass Dich ruhig mal auf Social Media inspirieren. Aber keine Sorge: Dein Bullet Journal muss nicht perfekt sein, nur weil viele Menschen Kunstwerke aus ihren Notizbüchern machen. Sei einfach Du selbst und keine Sorge: Dein BuJo wird sich Dir anpassen. 😇

3. Planer

Als Planer oder Kalender wird alles bezeichnet, in dem feste Wochen-, Monats- oder sogar Jahresübersichten abgedruckt sind. Planer gibt es in allen nur erdenklichen Größen, Formen und Farben. Auch der Aufbau unterscheidet sich stark. Ob mit einer Jahresübersicht vorne, einem Ausblick für das kommende Jahr hinten, für ein, zwei oder nur ein halbes Jahr: Alles ist möglich. Beim Erstkauf zu beachten sind grundsätzlich Größe und Ansicht der Monate bzw. Wochen. Je nach Platz in der Tasche und persönlicher Handschrift kannst Du die Größe Deines Kalenders wählen. Auch solltest Du bewusst überlegen, ob Du jeden Tag einzeln oder die ganze Woche auf einer Kalenderseite sehen möchtest. Hier gilt es, sich nicht so schnell entmutigen zu lassen und einfach auszuprobieren. Denn auch durch einen Fehlkauf lernt man, welche Kalender-Eigenschaften einem wichtig sind. Hast Du Dein Lieblingsformat gefunden, ist nur noch entscheidend, dass du regelmäßig Deine Hausaufgaben einträgst. Dann bist Du auf einem guten Weg, Deine Schulzeit stressfrei zu meistern. Und der Bonus: Es ist jedes Mal ein Highlight, wenn am Ende des Tages alle Aufgaben abgehakt sind. 😜

JOSEFINE KLIPPEL

Hallo, ich heiße Josefine und leite beim Aelius Förderwerk e. V. das Beratungsangebot. Das macht mir sehr viel Spaß, denn hier beantworten wir kostenlos Deine individuellen Fragen rund um Studienfinanzierung, Stipendienbewerbung und helfen den Ratsuchenden, ihre Zukunft selbstbestimmt zu gestalten. Klingt das interessant? Dann schau doch einmal hier vorbei, wo Du noch mehr Informationen zum Beratungsangebot findest.


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