Musterschüler*in werden

Was ist eigentlich ein*e Musterschüler*in? Und warum sollte man das werden wollen? Braucht man dafür irgendwelche besonderen Lerntechniken oder steckt noch etwas Anderes dahinter? In dieser Rubrik wollen wir Euch Tipps geben und unsere persönlichen Erfahrungen darin teilen, wie man nicht nur im Allgemeinen, sondern auch in bestimmten "Problemfächern" wie zum Beispiel Mathematik oder Physik besser wird. 

  • Annika Gaab

Work and Travel – die beste Zeit Deines Lebens wartet auf Dich (Teil 1)





o In die Kultur eines fremden Landes eintauchen

o Surfen lernen, während neben Dir Robben und Delfine schwimmen

o Mit den Leuten, die Du unterwegs kennenlernst, enge Freundschaften schließen

o Abends vor Deinem Campervan sitzen - vor Dir geht die Sonne über dem Meer unter

o Mit den unterschiedlichsten Menschen Gespräche führen und genauso viele verschiedene Lebensgeschichten kennen lernen

o In Nationalparks wandern und unterwegs Deine Ziele reflektieren

o Entscheidungen treffen und verrückte Herausforderungen meistern, an denen Du täglich wächst

o Mit einem riesigen Berg an Erinnerungen zurückkehren, welche in Dir bald wieder Sehnsüchte erwecken…


Na, was für Gefühle kamen beim Lesen dieser Beschreibungen in Dir hoch? Verspürst Du jetzt schon diese Sehnsucht? Dann könnten Dich die folgenden Textpassagen interessieren!


Ich möchte Dir in dieser zweiteiligen Blogreihe einen kleinen Überblick über die Organisation und Durchführung eines Work-and-Travels geben. Meine eigenen Erfahrungen aus 5 Monaten Neuseeland werde ich hin und wieder mit einfließen lassen. Diese spiegeln aber nur eine Möglichkeit von vielen wider, ein solches Erlebnis zu gestalten.

1) Eine der ersten Fragen, die sich bei einem Work- and-Travel stellt, ist die des Geldes. Von was bezahle ich den Flug, die Lebenshaltungskosten und die Ausrüstung, die ich brauche?


Zunächst ist zu sagen, dass die Kosten sehr unterschiedlich ausfallen können – abhängig davon, welchen Lebensstandard Du in dieser Zeit genießen möchtest. Es ist sehr sinnvoll, sich dafür im Voraus einen Plan zu machen und zu kalkulieren, wie Flug, Versicherung, Lebensmittel, Ausflüge, ein Rucksack und Wanderschuhe zu Buche schlagen können.


Falls Du zu denjenigen gehörst, denen der Auslandsaufenthalt schon seit Jahren vor Augen schwebt, kamst Du möglicherweise bereits früh auf die Idee zu sparen. Das macht das ganze einfacher, aber es geht auch anders. Informiere Dich in Deiner Umgebung nach Jobmöglichkeiten, die gut bezahlt werden. Dann heißt es vielleicht 10 Wochen bei Schichtarbeit die Zähne zusammenbeißen, aber es lohnt sich – und auch diese Erfahrung gehört dazu.


Und wenn am Ort der Reise dann doch das Geld knapp wird, dann wird das Work-and-Travel seinen Namen schließlich wert: Fruit-Picking auf Äpfelplantagen, Kellnern oder Arbeiten auf Farms: die Möglichkeiten sind vielfältig und machen Deine Reise individuell.


2) Dabei kommen wir zum nächsten Punkt: Wohin möchte ich reisen?


Australien ist nicht ohne Grund berühmt für Work-and-Travel. Es bietet alle Voraussetzungen dafür und wer will nicht einmal die Great Ocean Road entlang fahren und das Great Barrier Reef von nah erleben?


Ich selbst kann aus eigener Erfahrung begeistert für Neuseeland sprechen: eine unglaublich facettenreiche Insel mit atemberaubender Natur und sehr herzlichen Menschen. Durch die vergleichsweisen kurzen Distanzen ist man nie lange unterwegs bis zum nächsten Abenteuer.


Auch Kanada und weitere Länder geben entsprechende Working-Holiday-Visa aus, die Gestaltungsmöglichkeiten für Deine Reise können sich aber von Land zu Land stark unterscheiden. Informiere Dich über die Unterschiede und gleiche sie mit Deiner Vorstellung eines Work-and-Travels ab. Letztendlich ist es auch eine Bauchentscheidung – jede:r hat das ein oder andere Land im Kopf, das sie:ihn schon immer fasziniert hat…

3) Du weißt jetzt, wohin Du möchtest, nun kommt eine weitere Frage auf: Mit wem?


Bei mir ergab sich ein glücklicher Zufall: eine Freundin hatte unabhängig von mir einen sehr ähnlichen Plan und wir waren sofort einverstanden, diese 5 Monate gemeinsam zu verbringen. Die Reise schweißte uns zusammen und vertiefte die Freundschaft weiter.


Wenn Du dieses Glück nicht hast, dann gibt es zwei weitere Möglichkeiten: - Erstens, Du verreist allein. Das mag für die eine oder den anderen unvorstellbar klingen, aber allein wirst Du definitiv nicht sein. Vielleicht schon im Flugzeug, aber spätestens im ersten Hostel triffst Du auf viele offene Gleichgesinnte. Da Du allein ungebunden und kontaktfreudiger bist, wirst Du auch automatisch mehr Leute kennenlernen. Und weil Du ganz nach Deiner Lust und Laune leben kannst, steht Dir die Entscheidung offen, Dich anderen anzuschließen oder Deine eigene Gesellschaft zu genießen.


- Die zweite Möglichkeit ist, über das Internet nach einem Travel-Buddy zu suchen. Ich kenne einige, die auf diese Art ihren Trip verwirklicht haben und sehr glücklich damit waren. Und falls die Chemie unterwegs doch nicht stimmen sollte, dann kann man sich immer noch trennen, denn bis dahin hat man auf der Reise schon viele andere coole Leute kennengelernt!


ANNIKA GAAB

Ich heiße Annika, bin 20 Jahre alt und studiere Humanmedizin in Würzburg. Beim Aelius-Förderwerk engagiere ich mich bei der Organisation von Workshops im ideellen Förderprogramm und leite die Regionalgruppe Würzburg. Gerne kannst Du mir Deine Fragen oder Anmerkungen schreiben: annika.gaab@aelius-foerderwerk.de. Ich wünsche Di

alles Gute auf Deinem Weg 😊

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